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Abgesagt ... Angesagt

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Abgesagt ... Angesagt

Abgesagt ... Angesagt

 

Abgesagt…

sind außer den Gottesdiensten auch alle Veranstaltungen in St. Josef,
zu denen Einladungen ergangen waren.
Auch kleine Gruppen, die sich sonst regelmäßig treffen, fallen aus.

 

Angesagt ist die Frage: Wie können wir trotzdem in Verbindung bleiben?

Dazu möchten wir gerne auf der Homepage von St. Josef ein Forum anbieten:

Anregungen zum persönlichen Gebet; tatkräftige Hilfe; gute Gedanken;
schöne Bilder; Erfahrungsaustausch; Ideen, wie man durch diese Zeit gut durchkommt; 
sowie Kreatives – all das können wir miteinander teilen und so einander verbunden
bleiben und unsere Gemeinschaft pflegen.

Das Pastoralteam lädt Euch und Sie dazu ein!

 

Senden Sie gerne eine Mail mit Ihren Ideen, Texten, Gebeten und Anliegen
an Corinna Feth oder an Lucas Weiss. Ihre Anregungen werden dann unter Ihrem Namen
hier auf der Seite veröffentlicht. Wer anonym bleiben möchte, kann dies in der Mail anmerken.
Wir freuen uns über Ihre Ideen!

Corinna Feth
Pastoralassistentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 40
Lucas Weiss
Pastoralpraktikant
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 4056588-41

Miteinander verbunden bleiben - Worte zur Zeit von Pfr. Markus Schmidt

„Liebe weint mit den Weinenden, freut sich mit den Frohen, ist glücklicher über des Anderen Wohl als über das eigene.“

Diese Worte von der hl. Katharina von Siena erhalten in der derzeitigen Corona-Virus-Krise eine aktuelle Bedeutung.

Alle pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser schweren Zeit mit Ihnen in unserer Pfarrei verbunden und stehen weiterhin nach den gegebenen Möglichkeiten für Sie alle im Dienst. Die gemeinsame Feier der Eucharistie als Quelle und Höhepunkt fehlt uns in diesen und den kommenden Tagen sehr. Wir dürfen Ihnen aber versichern, dass wir - gemäß der Dienstanweisung im Umgang mit dem Corona-Virus - mit allen Gläubigen innerlich verbunden sind und Ihre Anliegen gerne mit ins Gebet und in die Feier der Hl. Messe nehmen.

Gerne dürfen Sie auch uns Ihre Anliegen schriftlich oder telefonisch mitteilen.

Auf unserer Homepage finden Sie alle unsere aktuellen und regelmäßig aktualisierten Informationen.

 

Seien Sie gesegnet und bleiben Sie gesund!

 

Ihr

Markus Schmidt, Pfr.

Sich getragen fühlen - Worte zur Zeit von Simone Gerlitzki

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber in den letzten Nächten schlafe ich sehr unruhig. Wenn ich dann aufwache, denke ich, das hast du alles nur geträumt. Spätestens jedoch, wenn ich danach das Radio anschalte, werde ich in die Realität zurückgerissen.

Wer von uns hätte vor ein paar Wochen noch gedacht, dass wir weltweit in eine solche Situation kommen: vieles von dem, was bisher unser normales Leben auszeichnete, bricht gerade weg, ist unterbrochen, findet nicht mehr statt. Da wird die Fastenzeit, in der wir uns ja immer noch befinden, zu einer richtigen Herausforderung. „Abgespecktes“ Leben auf der einen Seite und manchmal die Gedanken: „Jetzt ist eh alles egal“, mischen sich in diesen Tagen vielleicht auch in Ihren Alltag.

Und doch trägt uns (gerade jetzt) als Christen doch etwas anderes. Da ist die Verbundenheit untereinander in unserer Pfarrei, in dieser Stadt, in unserem Bistum, in unserem Land und letztlich in der ganzen Welt. Als Christen wissen wir uns auf eine schöne Art und Weise miteinander verbunden: nicht nur als Geschwister im Glauben sozusagen auf der „horizontalen Ebene“, sondern gerade auch mit Gott, unserem Schöpfer, dem „Licht der Welt“ – auf der „vertikalen Ebene“. Das ist das Kreuz! Das markiert einen Unterschied: Ich weiß mich getragen! Ich weiß mich geliebt! Es gibt einen Sinn aus meinem (unserem) Glauben heraus!

Ich lese in den letzten Tagen viele Impulse, einen möchte ich mit Ihnen heute teilen. Er stammt von Vaclav Havel (ehemaliger Staatspräsident der Tschechoslowakei von 1993-2003 und der ersten Tschechischen Republik):

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Mit diesem Impuls möchte ich mich heute von Ihnen verabschieden. Es hat alles seinen Sinn – auch wenn wir ihn erst später erkennen werden. Geben Sie die Hoffnung nicht auf!

Simone Gerlitzki, Pastoralreferentin

Das Wesentliche leben - Worte zur Zeit von Pfr. Markus Schmidt

Liebe Mitchristen!

Eine neue Zeit ist angebrochen, die wir so noch nicht erlebt haben. Die Informationen aus den Medien beunruhigen uns und wir fragen uns, wie wir das überstehen sollen. Als Christen wollen wir mit Christus leben im Jetzt und in der Ewigkeit.

Wer im Alltag mit Christus leben will, hat verschiedene Möglichkeiten, das zu tun. Heute nutze ich die Chance, Ihnen etwas davon zu erzählen, was es für mich bedeutet, meinen Alltag in und mit Christus zu leben. Ich vertraue schon lange auf das regelmäßige Rosenkranzgebet, bin mir aber bewusst, wie viele sich damit schwer tun. Ich lebe aus der Eucharistie, sie ist „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" (Lumen Gentium 11) und erlebe, dass für viele der großartige Wert verborgen ist. Ich lebe aus der Anbetung und erfahre, mit wie viel Distanz diese Gelegenheit der Gottesbegegnung wahrgenommen wird. Ich lebe aus der Beichte, in der ich immer wieder einen Neuanfang geschenkt bekomme und nicht zuletzt lebe ich vom Fasten, um mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren, damit ich mich wieder an den Gaben der Schöpfung erfreuen kann.

In dieser einmaligen Zeit erbitte ich für uns alle eine Gnadenzeit, in der Sie Ihre Art des Betens und der Anbetung (Anleitung durch das Hirtenwort des Bischofs) ergründen, Sie den Wert der Eucharistie für sich (neu) entdecken, Ihr Leben vor Gott in der Beichte oder dem Gebet der liebenden Aufmerksamkeit betrachten und sich auf das beschränken können, was Ihrem Leben gut tut und darauf verzichten, was dem Leben schadet.

In der kommenden Zeit sind Sie alle mit ins Gebet genommen und ich feiere stellvertretend für alle, die Sie sich dem innerlich anschließen möchten, werktags um 7:30 Uhr die Hl. Messe. Ab 8 Uhr wird die Kirche geöffnet und beginnt mit den Laudes. Um 11:30 Uhr ist stilles Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Alten Josefskapelle mit abschließendem Angelus.

Mit einem herzlichen Segensgruß und bleiben Sie gesund!

Ihr Pfarrer Markus Schmidt

Ideen aus unserem Bistum

Eine Challenge des Caritasverbandes, bei der jeder von Zuhause aus mitmachen kann unter dem Motto #StayathomeHero
Weitere Infos zur Challange unter https://www.stayathomehero.info/

Kreative Ideen und Anregungen für Familien hat die Familienfachstelle des Bistums gesammelt und auf Ihrer Homepage bereitgestellt. Viel Spaß beim Stöbern! https://familienzeit.bistumlimburg.de/

Auch die Stadtkirche Frankfurt sammelt Ideen, über eine Playlist fürs Händewaschen bis hin zum Gebet am Fenster. Die eingereichten Ideen werden im Newsletter veröffentlicht.
https://bistumlimburg.de/beitrag/playlist-fuers-haendewaschen-gebet-am-fenster/

Eine Anregung von Robert Maschka

Unsere protestantischen Glaubensgeschwister aus Schmalkalden machen sich darüber auch Gedanken,
wie sie gut durch diese Zeit kommen. Das können Sie untenstehendem Link entnehmen.

Die sehr nützliche Übung, beim Händewaschen laut (!) ein Vater Unser zu beten, um für eine ordentliche Reinigung der Hände zu sorgen, habe ich inzwischen auch ausprobiert. Es funktioniert wunderbar, und
schafft einen Moment der heiteren Besinnung im Alltag.

Allen Gemeindemitgliedern, allen Frauen und Männern des Pastoralteams meine herzlichen Grüße.

Und hier der Link:
www.insuedthueringen.de/region/schmalkalden/Videobotschaft-Warum-wir-jetzt-viel-Phantasie-brauchen;art83450,7182693

Ein Aufruf von Stephanie Horn

(Evangelischer Verein für Wohnraumhilfe Frankfurt am Main e.V.)

Liebe Ehrenamtlichen rund um die Flinschstraße! 
viele unserer Bewohner*innen und Familien in den Unterkünften sind/waren aufgrund knapper finanzieller Unterstützung existenziell auf die Lebensmittelausgabe der Frankfurter Tafel angewiesen. Nun hat die Tafel ihre Lebensmittelausgabe eingestellt und es ist den Bewohner*innen kaum noch möglich, sich ausreichend zu ernähren.

Daher wende ich mich jetzt mit der Bitte an Sie, wenn es Ihnen möglich ist, möglichst haltbare Lebensmittel zu spenden und diese während der Geschäftszeiten (von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr) in der Flinschstraße 67 abzugeben. Meine Kolleg*innen vor Ort werden die Spenden dann nach Dringlichkeit an die Bewohner*innen verteilen.

Es sind wirklich sehr harte Zeiten und täglich tauchen neue Probleme auf, die wir versuchen zu bewältigen oder abzuschwächen. 
Ich hoffe sehr, dass Sie alle gesund bleiben! Passen Sie gut auf sich auf.

--------Update--------

Ein herzliches Dankeschön

Liebe Unterstützer*innen,
wir danken Ihnen von Herzen, dass Sie unserem Aufruf gefolgt sind. Die Reaktionen waren umwerfend. 
Sie haben mit Ihren Lebensmittelspenden unseren Bewohner*innen sehr geholfen. Für’s Erste sind wir mit haltbaren Lebensmitteln gut aufgestellt.
Nochmals ganz herzlichen Dank für Ihre Großzügigkeit!

Stephanie Horn

 

Verfügung des Bistums Limburg zum Umgang mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2)