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Pastoralteam St. Josef Frankfurt

Gesichter der Pfarrei
Pastoralteam St. Josef Frankfurt
Pastoralteam St. Josef Frankfurt

Das Pastoralteam, das von Pfarrer Markus Schmidt als leitender Priester geleitet wird, besteht aus insgesamt 13 Männern und Frauen. Das sind fünf Priester, ein Diakon und sieben Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit Januar 2020 hat das Pastoralteam an jedem Kirchort ein VERBINDUNGSTEAM eingesetzt.

Und so setzt sich das Pastoralteam im Einzelnen zusammen:

Priester und Diakone:

Pfarrer Markus Schmidt
Pfarrer und leitender Priester
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 10
Fax.:069 / 40 56 588 15

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Allgemeine Leitung, priesterliche Dienste, Firmung
Mitglied im Verbindungsteam: Sankt Josef Bornheim

Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus. (Joh 17,3)

Dieses Bibelwort ist mir bei meinen ersten Exerzitien als Priesterkandidat auf dem Rochusberg aus dem Johannesevangelium zugefallen und begleitet mich bis heute. Dieser Primizspruch schenkt mir neben der täglichen Bibellesung Kraft, Hoffnung und Zuversicht. Mein Leben verstehe ich als Pilgerschaft, wo ich auf Orte treffen und Menschen begegnen darf. Dabei spüre ich auf verschiedene Art und Weise, dass Gott da ist, dass er mein Leben begleitet, es führt und fügt. Dafür bin ich dankbar und möchte dieses Geschenk des Lebens mit allen Menschen teilen. Und als Priester darf ich es in der Spendung der Sakramente nochmals intensiver erfahren.

Pfarrer Wojciech Kaszczyc
Kooperator
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 27
Fax.:069 / 40 56 588 15

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Mitglied im Verbindungsteam: Heilig Geist Riederwald und Herz Jesu Fechenheim

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Es war zunächst mein Elternhaus und meine Familie. Ich war aber lange Jahre in der Licht-Leben-Bewegung engagiert - erst in meiner Heimatpfarrei, dann in Carlsberg in der Pfalz. Diese Bewegung spielte bei meiner Prägung und Lebenswegfindung eine wichtige Rolle. Dann sind es die Priesterseminare in Siedlce und in Frankfurt und die Gemeinden, in denen ich bislang gearbeitet habe. 

Weshalb ich gerne Priester bin

Ich bin gerne Priester, weil es mich innerlich erfüllt, von Gottes Liebe zu erzählen, Menschen auf ihrem Glaubens- und Lebensweg zu begleiten und zu sehen, was Gott in ihrem Leben durch die Sakramente bewirkt. Außerdem ist das Priesterleben ein großes Abenteuer, da man nie weiß, wohin der Lebensweg führen wird. 

Meine Lieblingsbibelstelle und Kraftworte

Es sind zwei Stellen. Mein Primizspruch: 

"Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen." Mt 16,25

und die Bibelstelle, die mich nach Deutschland "geführt hat":

"Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, 30 wird das Hundertfache dafür empfangen. Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben." Mk 10,29

Als Wojciech Kaszczyc erfuhr, dass seine erste Pfarrerstelle nach dem Pfarrexamen in der Pfarrei St. Josef in Frankfurt sein wird, habe er sofort ein Lächeln auf dem Gesicht gehabt, erzählt er. Er lebt und arbeitet gerne in einer größeren Stadt. „Ich mag keinen Stress und keine Hektik, aber etwas Trubel tut mir gut“, stellt der 35-Jährige fest, der als Kaplan zuvor in Flörsheim am Main und im Hohen Westerwald tätig war. Den Trubel kennt er aus seiner Heimat. Er stammt aus Siedlce, einer Stadt mit rund 100.000 Einwohnern im Osten von Polen.

Dass er einmal Pfarrer in Deutschland werden würde, hätte er als junger Mann nie gedacht. Er hatte nicht einmal geplant, in den Dienst der Kirche einzutreten, auch wenn er als Messdiener und in der polnischen Jugendbewegung Licht-Leben aktiv war. „Ich wollte eigentlich Mathematik studieren, eine Familie gründen.“ Etwa ein Jahr vor dem Abitur aber spürte Wojciech Kaszczyc, dass er einen anderen Weg einschlagen sollte. „Ich hatte so eine Unruhe in mir und wusste, irgendwas will Gott von mir.“ Er meditierte viel, las in der heiligen Schrift, absolvierte Exerzitien. „Wer sucht, der findet, dafür bin ich das beste Beispiel“, sagt er. Irgendwann wurde ihm klar, dass es nicht die Mathematik sein würde, die seinen Lebensweg bestimmt. Er trat nach dem Abitur ins Prieserseminar ein, mit dem Ziel, in seinem Bistum Priester zu werden.

Doch auch diesmal hatte Gott andere Pläne mit ihm. „Es war im fünften Semester, Fundamentaltheologie“, erinnert er sich noch genau. An einem Tag besuchte der damalige Limburger Diözesanadministrator Günther Geis die Studenten und machte ihnen das Angebot, ins Deutsche Bistum zu kommen und an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt weiterzustudieren. „Ich habe mir gesagt, wenn ich das mache, dann nicht alleine.“ Ein Freund aus der Jugendbewegung, den er fragte, ob er mitgehe, zögerte aber. Also meditierte Wojciech Kaszczyc erneut und es war wieder die heilige Schrift, die den Ausschlag gab: „Wir waren gemeinsam in einer großen Messe im Dom und plötzlich hörten wir das Evangelium, in dem Jesus sinngemäß sagt, wer Mutter und Vater verlässt, wird das ewige Leben haben. Damit war klar, dass wir gehen.“

Fast ein Jahr lang lernte Wojciech Kaszczyc zunächst die deutsche Sprache, dann beendete er im Juli 2012 schließlich sein Studium an der Hochschule Sankt Georgen in Niederrad. Die Entscheidung, auch nach der Ausbildung in Deutschland zu bleiben, fiel ihm leicht. „Ich habe gedacht, wenn Gott mich hier haben will, dann nicht nur zum Studieren. Das war die natürliche Konsequenz.“ Nur zur Priesterweihe am 14. Juni 2014 kehrte er nach Siedlce zurück.

In St. Josef hat Wojciech Kaszczyc als neuer Kooperator schon die ersten Gottesdienste gehalten. Zudem ist er Mitglied des Verbindungsteams für den Riederwald und Fechenheim. Welche Schwerpunkte er darüber hinaus übernimmt, werde sich noch entscheiden, sagt er. Besonders am Herzen liegt ihm die Familienpastoral, über die er auch sein Pfarrexamen abgelegt hat. „Ich habe gemerkt, Jugendarbeit fängt zuhause an, das geht nur, wenn die Eltern mitmachen.“ Gerade durch den Zusammenschluss vieler Gemeinden sei das eine neue Herausforderung, „für die ich aber auch noch nicht das richtige Rezept gefunden habe“. Erfahrungen bringt er aus der Jugendbewegung Licht-Leben mit, in deren deutschem Ableger er sich nach wie vor ehrenamtlich engagiert. „Ich betreue dort einen Familienkreis mit Mitgliedern, die von Düsseldorf bis Freiburg im Land verteilt sind. Wir treffen uns immer woanders.“

Reisen ist auch privat für ihn eine Möglichkeit, Abzuschalten und Kraft zu schöpfen. Er findet sie aber auch nach wie vor im Gottesdienst und beim Studieren der Heiligen Schrift. „Sie ist eine Kraftquelle für mich, die immer noch voller Überraschungen ist.“ Sein Freund, mit dem er 2007 nach Deutschland gekommen war, ist mittlerweile zurück in der Heimat und will zur Mission nach Kuba. Wojciech Kaszczyc denkt erstmal nicht an die fernere Zukunft. Er hat gelernt, dass es sich ohnehin nicht lohnt, zu planen.

Pfarrer Joseph Chidi Anumnu
Altenheimseelsorger
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am main
Tel.:069 / 40 56 588 25

Altenheimseelsorger / Stellenumfang 50%
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Kategorale Seelsorge im Hufelandhaus, Budgeheim und Haus Saalburg, Beerdigungsdienst

© Benjamin Holler

 

Mein Name ist Joseph Chidi Anumnu. Ich bin am 9. März 1980 in Okwelle in Nigeria geboren. Meine Ausbildung zum Priestertum, also den Bachelor in Philosophie und Theologie, habe ich in Nigeria gemacht. Am 22. August 2009 wurde ich in meinem Heimatbistum, Okigwe, zum Priester geweiht.

Vor meiner Reise nach Deutschland im Oktober 2012 war ich im Priesterseminar "St. Peter's Seminary Okigwe" in Nigeria als Subregens und Lehrer eingesetzt. Seit Oktober 2013 bin ich mit meinem Aufbaustudium an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt-Oberrad beschäftigt. Daneben habe ich mich auch um die Englischsprachigen Afrikanischen Katholiken in Maria Hilf im Frankfurter Gallus gekümmert. Seit Oktober 2017 bin ich mit 50% als Kategorialer Seelsorger der Pfarrei St. Josef engagiert für die Altenheime Hufeland Haus und das Budge Stift in Seckbach sowie das Haus Saalburg in Bornheim.

Pater Osita Jude Okeke
Pfarrer
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 10
Fax.:069 / 40 56 588 15

Stellenumfang 50%
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: priesterliche Dienste

Pater Jude Okeke

 

Mein Name ist Pater Osita Jude Okeke. Ich komme aus Nigeria. Am 23. Juli 2005 wurde ich in Nigeria, zum Priester geweiht als Ordenspriester des Ordens Sons of Mary Mother of Mercy (Söhne Mariens Mutter der Barmherzigkeit).

Seit Ende 2009 bin ich in Deutschland, wo ich zunächst einen Deutschkurs in der Akademie Klausenhof Hamminkeln besuchte. Anschließend absolvierte ich die Mittelstufenprüfung im Fach Deutsch in der Inlingua Sprachschule in Frankfurt am Main. Es folgte ein Aufbaustudium, das Lizentiat der Theologie (LIC. THEOL), an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen Frankfurt Main. Bis zum 31. August 2019, war ich als Priester in der Diözese Augsburg tätig. Seit 1. Oktober 2019 bin ich hier in der Pfarrei St. Josef als Priester mit 50% tätig um in der Hochschule St. Georgen weiter zu studieren und zu promovieren.

Pater Sonu Thomas
Pfarrer
Wilhelmshöher Straße 6760389Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 92
Fax.:069 / 40 56 588 95

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: priesterliche Dienste, Eine Welt, Hauskommunion, Klinik und Hospiz
Mitglied im Verbindungsteam: Maria Rosenkranz Seckbach

© Benjamin HollerPater Sonu bei seinem ersten Gottesdienst in Sankt Josef

 

Ich bin Pater Sonu aus Indien und wurde am 26. Dezember 2010 im Bundesstaat Kerala in Indien zum Priester geweiht.

Ich gehöre zur Ordensgemeinschaft der Karmeliten von Unbeflecktes Mariens (CMI). Diese gehört der vom Apostel Thomas gegründeten und mit Rom unierten Syro-Malabarischen Kirche an und ist die erste Ordensgründung innerhalb Indiens.

Nach der Priesterweihe arbeitete ich als Kaplan in Bangalore. Im Jahr 2015 habe ich mein Studium im Fach Psychologie abgeschlossen mit dem Master in Psychologie.

Seit 2016 bin in Deutschland. Die vergangenen drei Jahren war ich in der Pfarrei Johannes Nepomuk in Hadamar tätig. Seit Oktober 2019 bin ich hier in der Pfarrei St. Josef in Frankfurt. Ich freue mich sehr meinen neuen Arbeitskreis kennen zu lernen und auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen.

Ich bitte um Ihr Gebet und Unterstützung für meinen Dienst in St. Josef.

Jürgen Dittmar
Ständiger Diakon mit Zivilberuf
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 10

Ständiger Diakon mit Zivilberuf
Aufgabenschwerpunkte: Ehe, Taufe, Beerdigung, Liturgie

© Corinna Feth

Meine Name ist Jürgen Dittmar. Ich bin Ständiger Diakon mit Zivilberuf. Nachdem ich über 10 Jahre in St. Josef als Messdiener, Lektor und Kommunionhelfer Liturgie mitgefeiert habe, hat mir der damalige Apostolische Administrator Weihbischof Manfred Grothe am 25. April 2015 im Limburger Dom die Hände aufgelegt und mich zum Ständigen Diakon geweiht.

Der Diakonat erfüllt mich mit Freude und ist für mich ein Geschenk! Den Menschen nahe zu sein, ob bei Trauungen, Taufen und Beerdigungen, ob beim Vorstehen von Andachten und Vespern oder bei der Assistenz während der Heiligen Messe, ist eine dankbare Aufgabe, die ich sehr ernst nehme.

Nicht weniger ernst nehme ich meine Arbeit als Betriebsseelsorger bei der Mainova AG, wo ich als zertifizierter Sucht- und Sozialberater, zertifizierter Mobbing- und Konfliktberater, ausgebildeter Notfallseelsorger und gewählter Schwerbehinderten­vertreter meinen Kolleginnen und Kollegen in allen Lebenslagen zur Seite stehen darf.

Das Jesu Wort in Matthäus 19,26 - „ … bei Gott ist alles möglich“ lässt mich auf den Herrn vertrauen und gibt mir die Kraft, den Menschen in sehr schwierigen Lebenssituationen eine Stütze zu sein.

Pastorale Mitarbeiter:

Martin Dorda
Gemeindereferent
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 20
Fax.:069 / 40 56 588 15

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Jugendpastoral, Ministranten, Prävention
Mitglied im Verbindungsteam: Sankt Josef Bornheim

Aufgewachsen in Frankfurt-Zeilsheim erlebte ich in meiner Kinder- und Jugendzeit die Lebendigkeit einer Kirchengemeinde. Durch meine Aktivitäten als Messdiener, Pfarrjugend-, Gruppen- und Zeltlagerleiter war die Pfarrei Dreh- und Angelpunkt für mich. Die jährliche Teilnahme an Katholiken- und Kirchentagen führte darüber hinaus zu einer Bestärkung im Christsein. Schließlich war es dann mein Onkel, der als Gemeindereferent tätig war, der den Ausschlag gab, dass ich Praktische Theologie studierte.

Meine Motivation, als Gemeindereferent zu arbeiten, ist von dem Satz aus dem Johannesevangelium geprägt: „ damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“

Von Anfang an war mir der Kinder- und der Jugendbereich eine Herzensangelegenheit, um gemeinschaftsstiftend zu arbeiten. Gerade in Zeiten immer größer werdender Pfarreien ist es mir wichtig, Menschen zusammen zu führen, damit sie gemeinsam ihren Glauben teilen können und vereint füreinander, aber auch für andere da sein können.

Corinna Feth
Pastoralreferentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 40

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Ministranten in HeJ, HG und MR, Schulpastoral und Religionsunterricht an der Valentin-Senger-Schule, Firmvorbereitung
Mitglied im Verbindungsteam: Heilig Geist Riederwald und Herz Jesu Fechenheim

© Bistum Limburg

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Zu den Menschen, die mich wohl am stärksten geprägt haben, zählen meine Familie, insbesondere meine Mutter, durch die ich schon seit meiner Kindheit in das Gemeindeleben eingebunden wurde, und meine engsten Freunde. In meiner Heimatgemeinde war ich lange Zeit als Ministrantin und in verschiedenen Gremien und Gruppierungen aktiv. Ein sehr schönes Ereignis war die Ministranten-Wallfahrt nach Rom im Jahr 2010. Mein ehrenamtliches Engagement war ein fester Bestandteil in meinem Alltag und eine Zeit, in der ich persönlich sehr stark gewachsen bin und die ich sehr schätze.

Weshalb ich gerne Pastoralreferentin bin

Als Pastoralreferentin bin ich mit Gott und den Menschen unterwegs. Getragen durch meinen eigenen Glauben möchte ich mit den Menschen Erfahrungen sammeln; entdecken, wo Gottes Geist wirkt und gemeinsam mit ihnen die Freude an Jesu Botschaft teilen und weitertragen. Der pastorale Beruf bietet jede Menge Vielfalt, Kreativität und die Möglichkeit, neue Beziehungen zu knüpfen und vorhandene zu stärken. Ich kann meine Talente und Kräfte in den Dienst des Glaubens und der Kirche stellen und so daran mitwirken, dass die Kirche auf die Menschen zu geht und ihnen gelingendes Leben ermöglicht.

Meine Lieblingsbibelstelle und Kraftworte

Eine meiner Lieblingsbibelstellen lautet:

Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.

1 Joh 4,16

Simone Gerlitzki
Pastoralreferentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:29 70 32 - 38

Stellenumfang 75%
Dienstsitz: Dompfarrhaus
Aufgabenschwerpunkte: Senioren, Soziales, Lektoren und Kommunionhelfer, Trauerpastoral

© Sabine Börchers

Welche Orte und Menschen haben mich geprägt?

Als Jugendliche lernte ich die Pallottiner in Vallendar kennen. Hier wurde mir ein anderes Bild von Kirche vermittelt. Das Jugendhaus war schon damals flotter und frischer als die Heimatpfarrei. Schließlich entschied ich mich, auch dort in Vallendar an der Theologischen Hochschule zu studieren. Im Laufe meiner beruflichen Laufbahn begegnen mir immer wieder Menschen, die mich durch ihren Lebensstil und ihren Glauben beeindrucken. Mit 25 Prozent bin ich an der Messe Frankfurt als Pastoralreferentin tätig. Gerade hier lerne ich Menschen kennen, die in der normalen Ortsgemeinde nicht zu finden sind. Das ist eine große Chance für mich und für die Kirche.

Weshalb ich gerne Pastoralreferentin bin…

Meine beiden Aufgabenfelder (25% Messeseelsorge und 75% Pfarrei St. Josef) bieten zahlreiche Facetten, um mit Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Schichten in Kontakt zu kommen und über Glaubensfragen ins Gespräch zu kommen. Mein Beruf hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Durch die Pfarrei neuen Typs ist es möglich, dass wir uns für bestimmte pastorale Aufgabenfelder spezialisieren können. Ich finde, dass das ein richtiger und wichtiger Schritt in die Zukunft ist.

Meine Lieblingsbibelstelle bzw. Bibelworte/ Worte, die mir Kraft/ Inspiration geben

Aus der Fülle der Bibelstellen, die ich besonders mag sticht sicher folgende besonders heraus:

Jesaja 41, 10.13

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott.

Ich helfe dir, ja, ich mache dich stark, ja, ich halte dich mit meiner hilfreichen Rechten. Denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt:

Fürchte dich nicht, ich werde dir helfen.

Gabriela von Melle
Pastoralreferentin
Schäfflestraße 1960386Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 71

Dienstsitz: Heilig Geist Riederwald
Aufgabenschwerpunkte: Kirchenentwicklung, Frauen, Ökumene

Welche Orte und Menschen haben mich geprägt?

Was mich als Pastoralreferentin geformt und gefördert hat? Die Begegnungen mit den ganz unterschiedlichen Menschen: jede/r ist eine eigene Welt – und so wie er / sie ist Gottes geliebtes Kind. Dafür aufmerksam und respektvoll zu bleiben, finde ich wichtig. Prägend waren meine Jahre mit dem Schwerpunkt Sozialpastoral: die haben mich mit Lebenssituationen in Kontakt gebracht, mit denen ich bisher nichts zu tun hatte. Zu erleben, wo Gott im Alltag dieser Menschen ist, war und ist berührend und manchmal herausfordernd. Kirche ist mehr als Gottesdienst – Kirche ist eben auch Dienst an Menschen!

Weshalb ich gerne Pastoralreferentin bin?

Weil wir eine wunderbare Botschaft auszurichten haben! Wir dürfen einladen, (unsere) Schätze anbieten, ohne etwas verkaufen zu müssen – also in aller Freiheit kann ich sagen: Wenn es dir guttut, komm! Als Seelsorgerin darf ich Menschen aller Lebensalter und Kulturen kennenlernen und auf Zeit Gast in ihrem Leben sein. Mal sind es frohe Anlässe, mal traurige, mal sind es glückliche Momente, mal sind es Krisen, die uns zusammenführen. Ich darf zuhören, Menschen zusammenbringen, kann Verbindendes entdecken. Dann ist auch zu schauen, wo konkrete Hilfe Not tut. Und nicht zu vergessen: wir können miteinander und füreinander Gott entdecken und seine Gegenwart feiern. Auch wenn ich nun schon seit 1984 Pastoralreferentin bin, kommen fast täglich neue Erfahrungen dazu – das hat was vom Leben in Fülle. Ich finde es sinnvoll und bereichernd, mich für Gott und in der Kirche zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Ich gehe auch gern neue Wege, damit das Evangelium Menschen erreichen kann.

Wenn ich eine Lieblingsbibelstelle nennen soll oder Worte, die mich aktuell begleiten:

„Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,10)

„Es ist nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie seid: in Christus seid ihr alle eins.“ (Gal 3,28)

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände.“ (aus dem Vorwort der Pastoralkonstitution GAUDIUM ET SPES über die Kirche in der Welt von Heute)

Andrea Rockermeier
Pastoralreferentin
Wilhelmshöher Straße 6760389Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 93
Fax.:069 / 40 56 588 95

Dienstsitz: Maria Rosenkranz Seckbach
Aufgabenschwerpunkte: Öffentlichkeitsarbeit, Erwachsenenbildung, Frauenpastoral
Mitglied im Verbindungsteam: Maria Rosenkranz Seckbach

 

Welche Orte und Menschen haben mich geprägt?

Ganz sicher geprägt haben mich in der Kindheit meine Eltern und meine beiden Brüder in dem kleinen Ort im Westerwald, in dem ich aufgewachsen bin, und die liebevolle Einbettung in die riesige Verwandtschaft. In den Jahren der Lebens- und beruflichen Orientierung war es eine sehr kluge Tante, die mir zeigte und vorlebte, dass und wie die religiöse Dimension ganz selbstverständlich zu jedem menschlichen Leben dazugehört. Wie sie zeigten mir noch viele andere Menschen, wie man ein Segen für andere sein kann. Als weitere Positivbeispiele aus jüngerer Zeit nennen möchte ich meinen langjährigen Geistlichen Begleiter und die Abtei St. Hildegard. Letztere ist für mich geistliche Heimat und Kraftort zugleich geworden. Nachhaltig geprägt haben mich sicher auch die vielen verschiedenen beruflichen Kontexte, Kollegenkreise und Arbeitsweisen, in und mit denen ich unterwegs war und die mein Leben letztlich unendlich bereichert haben.

Weshalb bin ich gerne Pastoralreferentin?

Einander begleiten, zeigen, wie das Leben mit Gott im Kleinen beginnend Frieden schaffen und auf diese Weise vieles und viele positiv verändern kann, das möchte ich mit Vielen gemeinsam erleben und auch feiern. Mich treibt die Frage um: Was heißt erlöst und befreit sein? Welchen Unterschied macht das spezifisch Christliche in unseren Alltagsbezügen und der Gesellschaft insgesamt aus? Dieser Beruf ist ein überaus spannendes Arbeitsfeld, das Kirche als Institution und alle Menschen guten Willens in gemeinsamer Verantwortung zum Segen für Viele machen kann. Denn der Heilige Geist weht, wo er will und verwandelt, wen er will, grenzenlos.

Worte, die mir Kraft und Inspiration geben

Vieles von dem, was für mich Christsein als lebenslange Aufgabe ausmacht, finde ich zum Beispiel in folgendem Auszug aus dem Prolog der Regel des Hl. Benedikt (RB Prol 14-19) aus dem 6. Jahrhundert n. Chr.:

„Und der Herr sucht in der Volksmenge […] einen Arbeiter für sich und sagt wieder: ‚Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?‘ Wenn du hörst und antwortest: ‚Ich‘, dann sagt Gott zu dir: Willst du wahres und unvergängliches Leben, bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor falscher Rede! Meide das Böse und tue das Gute! Suche Frieden und jage ihm nach! Wenn ihr das tut, blicken meine Augen auf euch, und meine Ohren hören auf eure Gebete; und noch bevor ihr zu mir ruft, sage ich euch: Seht, ‚Ich bin da‘. Liebe Brüder, was kann beglückender für uns sein als dieses Wort des Herrn, der uns einlädt? Seht, in seiner Güte zeigt uns der Herr den Weg des Lebens.“

Regina Schwarzer
Pastoralreferentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 30

Geistliche Begleiterin
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Erstkommunion, Glaube und Spiritualität, Kita-Pastoral, Familienpastoral
Mitglied im Verbindungsteam: Sankt Josef Bornheim

Welche Orte und Menschen haben mich geprägt?

Die Orte, an denen ich aufgewachsen bin und gelebt habe: Kronberg-Oberhöchstadt, Frankfurt mit der Hochschule Sankt Georgen, Paris und Montabaur. Viele Menschen, denen ich dort begegnet bin, besonders meine Familie, die Menschen meiner Heimatgemeinde, mein Deutschlehrer.

Weshalb bin ich gerne Pastoralreferentin?

Ich finde es sehr schön, mich beruflich mit den Inhalten unseres Glaubens und der Bibel zu beschäftigen und zu überlegen, wie ich sie Menschen nahebringe, sei es beim Kreuzweg für die Kinder oder bei geistlichen Angeboten für Erwachsene. Außerdem gefällt es mir, so vielen unterschiedlichen Menschen zu begegnen und miteinander im Glauben unterwegs zu sein.

Meine Lieblingsbibelstelle

Eine von vielen: „Sucht zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch dazu geschenkt!“ (vgl.  Mt 6). Dieser Satz aus dem Evangelium hilft mir oft, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden und erinnert mich daran, Jesus zu vertrauen.

Lucas Weiss
Diakon
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 4056588-41

Diakon
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkt: Priesteramtskandidat
Mitglied im Verbindungsteam: Heilig Geist Riederwald und Herz Jesu Fechenheim

 

Mein Name ist Lucas Weiss, ich bin 24 Jahre alt und seit Anfang Oktober 2019 hier in der Pfarrei St. Josef im sogenannten Pastoralpraktikum. Am 28. März 2020 werde ich von Bischof Dr. Georg Bätzing zusammen mit vier weiteren Männern zum Diakon geweiht. Meinen Dienst als Diakon darf ich bis zum Sommer 2021, bis nach meiner Priesterweihe, hier in der Pfarrei St. Josef leisten.

Welche Orte und Menschen haben mich geprägt?

Gebürtig stamme ich aus dem schönen Rheingau, wo ich an verschiedenen Orten meine Kindheit und Jugend verbringen durfte. Unter den Personen, die mich an diesen Orten begleitet haben, sind vor allen anderen meine Eltern und meine Schwester zu nennen, aber auch meine ganze Familie und besten Freunde! In geistlicher und freundschaftlicher Hinsicht ist mir mein Religionslehrer und Schulseelsorger Pfr. Peter Lauer wichtig geworden, der mich seit der 9. Klasse als geistlicher Vater auf meinem Berufungsweg begleitet. Nach meinem Abitur auf der St. Ursula-Schule in Geisenheim habe ich einen neunmonatigen Freiwilligendienst für die Schönstattbewegung in ihrem Pilgerhaus in Rom absolviert und drei weitere Monate im Herzen der Ewigen Stadt im deutschen Pilgerzentrum gearbeitet. Dieser Zeit, dem Ort und den Menschen, denen ich dort begegnet bin, verdanke ich eine große Liebe zur Kirche in ihrer weltweiten Dimension und gleichzeitigen Einheit.

Mit dem fünf Jährigen Studium dribbdebach im Priesterseminar Sankt Georgen und in Paris begann meine Ausbildung zum Priester. Das Studium konnte ich Anfang Oktober 2019 abschließen und bin hierher, in das Pfarrhaus in Bornheim, gezogen. Vor allem die Freundschaften zu meinen Mitbrüdern im Priesterseminar und zu einigen Kommilitonen tragen entscheidend dazu bei, den Weg zum Priestertum und dann als Priester gut gehen zu können.

Weshalb ich gerne Diakon bin

Es gibt sicher hier und da einige praktische Überlegungen oder Begründungen, doch reichen diese ehrlich gesagt nicht aus. Ich will Priester werden, weil ich glaube, dass das meine Berufung ist. Oft habe ich mich und wurde ich geprüft, sodass ich sagen kann: Das ist meine Bestimmung, der Sinn meines Lebens, nämlich: mich ganz Gott zu widmen, seiner Kirche und den Menschen und so zu versuchen, selber den Himmel zu erlangen.

Meine Lieblingsbibelstelle bzw. Bibelworte/ Worte, die mir Kraft/ Inspiration geben

Ein Psalm, der mir sehr wichtig geworden ist, ist Psalm 16. Besonders zwei Verse geben mir viel Kraft und Trost: Vers 2 „Ich sagte zum HERRN: Mein Herr bist du, mein ganzes Glück bist du allein.“ und Vers 5 „Der HERR ist mein Erbanteil, er reicht mir den Becher, du bist es, der mein Los hält.“

„Mein ganzes Glück bist du allein“ war und ist mir im Zweifel und dann, wenn mir die Worte zum Beten fehlen, Feststellung und Bitte zugleich: Feststellung, weil ich weiß, dass er mein einziges Glück ist und Bitte darum, dass ich es nicht vergesse, dass es in mir wach bleibt und ich es immer wieder neu erleben darf.

Vers 5 ist ein Gebet, das der Priester früher beim Anziehen seiner Soutane, des langen schwarzen Gewandes, gebetet hat. Es sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass der Priester, wie die Leviten des Alten Testamentes, kein irdisches Erbe erhalten, sondern besonders in der Erwartung des kommenden Reiches Gottes leben sollen. Eine große Herausforderung, aber auch ein sehr tröstender Gedanke: Der Priester soll Zeichen dafür sein, dass wir eine pilgernde Kirche sind, die unterwegs ist zum himmlischen Jerusalem, immer bereit, neu aufzubrechen.

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